Tönen weniger schädlich, aber nicht von Dauer

Das Tönen der Haare ist weniger schädlich als das Färben, hält allerdings auch nicht so lange. In Tönungen sind keine Farbvorstufen enthalten, sondern diese setzen sich zusammen aus fertigen Farbstoffen, unter anderem aus diesem Grunde ist es kaum möglich, graue Harre zu tönen. Auch kann mit einer Tönung nicht blondiert und generell nicht dunkles Haar hell gemacht werden, das geht nur umgekehrt. Auf den Packungen

steht, wie lange die Farbe hält, meist nur zwischen vier und zehn Haarwäschen. Wenn die Farbe nicht gefällt, hat sie sich beim Tönen schon bald wieder verflüchtigt, was beim Färben nicht geht, hier müssen die gefärbten Haare heraus wachsen und das dauert.

Tönen & Färben: Zuhause oder beim Friseur?

Die Tönungsfarbe muss eine gewisse Zeit lang einwirken, was auch für die Färbung gilt. Tönungs- wie Haarfärbeprodukte sind in einer Vielzahl im Handel erhältlich. Wer das nicht immer saubere Procedere des Färbens nicht zu Hause machen möchte, kann zum Friseur gehen. Färbungen bestehen aus zwei miteinander zu mischenden Elementen, dem Oxidationsmittel (Wasserstoffperoxid) und der Farbpaste. Die Farbe legt sich nicht wie beim Tönen auf das Haar, sondern zerstört die natürlichen Farbpigmente. Die Haare können um einiges heller gefärbt werden. Und es sind sehr viel mehr Farben und Farbnuancen möglich als beim Tönen. Insbesondere durch die Anwendung des Wasserstoffperoxids werden die Haare (und die Kopfhaut) sehr strapaziert, können strohig werden und sich spalten. Deshalb müssen diese nach dem Färben gepflegt werden. Die Farbe kann deshalb nicht ausgewaschen werden, weil sie im Haar eingeschlossen ist. Nach dem Färben können Allergien auftreten, unter anderem auf Grund des Stoffes Resorcin. Beim Färben sollten unbedingt Handschuhe getragen werden.

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