Der Mensch vergleicht sich mit dem Delphin

Seit vielen Jahrhunderten schon wird der Mensch vom Delphin verfolgt und beeindruckt und beschäftigt sich mit dem Wesen dieses Säugetieres. Dass der Delphin sehr lernfähig ist, beweisen abertausende von Delphinshows rund um die Welt.

Doch… Kann der Delphin denken?

Ja, das kann er. Bekommt ein Delphin nicht das, was er möchte, ändert er schlagartig sein Verhalten. Er beginnt zu betteln und kann sogar beleidigt und angriffslustig reagieren. Hier ähnelt sein Verhalten mal dem eines erwachsenen Menschen und durchaus auch mal dem eines Kindes.

Delphine sind sehr soziale, humorvolle Wesen, die ebenso wie der Mensch nach Zuneigung, einer Schulter zum Anlehnen aber auch nach Freiheit streben. Zudem ist er musikliebend, lebensfroh und heilsam. Doch auch glücklich, hilfsbereit und kommunikativ sind diese Tiere.

Eben dadurch sind sie dem Menschen sehr ähnlich. Das Einzige, was diese Meeressäugetiere vom Verhalten der Menschen trennt, ist die Sprache. Bisher ist es nicht möglich, sich auf einer Sprachebene mit den Delphinen zu unterhalten.

Delphine können gezielt die Luft anhalten

Doch kommen wir noch einmal auf das Denken zurück. Bisher galt die Annahme, dass diese Tiere emotional reagieren und eigentlich nicht denken können. Sie folgen lediglich ihren tierischen Instinkten. Die Bereitschaft, sich das Leben zu nehmen, wenn sie einen geliebten Partner oder Menschen verlieren, spricht jedoch dagegen. So gibt es zahlreiche Forschungsergebnisse, die belegen, dass die Delphine gezielt die Luft anhalten, um sich zu ersticken. Dies kann kein Instinkt sein. Der Instinkt würde dem Tier vorschreiben, atmen und leben zu wollen. Sie handeln also durchaus bewusst.

Auch eine bekannte amerikanische Serie hat dazu beigetragen, dass man das Denkvermögen dieser liebenswerten Meeresbewohner erforscht hat. Zunehmend kommt man also zu dem Ergebnis, dass der Delphin sehr wohl denken kann. Er erkennt Gefahrensituationen und weiß auch, wann er helfen muss und wie er auf sich aufmerksam machen kann. Verhaltensänderungen, die auf das Verweigern von etwa Spielzeug oder Zärtlichkeit folgen, lassen zudem auf Intelligenz schließen.

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