Frisches Obst ist am gesündesten

“Kommt drauf an!” ist die Antwort einer aktuellen Studie zum Thema. Grundsätzlich sind faulige Stellen an Obst gefährlich, weil sie den giftigen Schimmelpilz enthalten. Der verbreitet sich über die eigentlich Faulstelle hinaus im Obst und gilt als Auslöser von Allgergien und Krebskrankheiten.

Das Ergebnis der Studie trennt zwischen stark flüssigkeitshaltigen Obstsorten wie Trauben oder Pflaumen und flüssigkeitsärmeren wie Äpfeln. Wer auf Nummer sicher gehen will, lagert Obst so, dass es nicht fault oder noch besser: isst es ganz frisch.

Ausschneiden oder wegwerfen
Kleine Entscheidungshilfe bei angefaultem Obst

Soll man angefaultes Obst wegwerfen oder nur die schadhafte Stelle rausschneiden? Entscheidend ist der Wassergehalt der Frucht, heißt es in der „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe. In Weintrauben oder Pflaumen etwa mit ihrem hohen Flüssigkeitsanteil könne sich das Gift des Schimmelpilzes weit ausbreiten. Einmal von diesem befallen, sollte es nicht mehr verzehrt werden. Untersuchungen an Äpfeln haben jedoch gezeigt, dass die schädlichen Substanzen sich nur in einem Bereich von ein bis zwei Zentimetern um die schadhafte Stelle verteilen. Bei kleinen braunen Flecken reicht es also, sie großzügig zu entfernen.

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