DVB-T ist digitales Fernsehen, das terrestrisch, also via Antenne, ausgestrahlt wird. In Deutschland gibt es öffentlich empfangbares DVB-T seit dem Jahr 2003. Das “Überall-Fernsehen”, so die Eigenwerbung der öffentlich-rechtlichen Sender, soll mittelfristig in ganz Deutschland das Analog-Fernsehen über Antenne ersetzen. DVB-T wird zu großen Teilen von den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten finanziert.
Dementsprechend finden sich im Programmangebot verhältnismäßig wenige private Sender.
Der Vorteil von DVB-T?
Im Durchschnitt werden via DVB-T je nach Region etwa 20 Sender ausgestrahlt. Dies ist auch der größte Vorteil von DVB-T. Im herkömmlichen Analog-Betrieb konnten die Sendeanlagen nur ein Viertel der Programme übermitteln. Mit kleinen Antennen kann in Ballungsräumen eine gute Empfangsqualität erreicht werden. Allerdings stehen den Vorteilen auch einige Nachteile gegenüber. So muss beispielsweise zunächst eine geeignete Antenne mit Receiver gekauft werden, um herkömmliche Geräte digital-tauglich zu machen.
